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Die nächste Vortragsreihe kommt!

Wenn Sie unsere Aktivitäten aufmerksam verfolgen, haben Sie sicher schon gesehen: die neue Vortragsreihe „Klimawandel & Klimaschutz“ läuft wieder an – am 4.11. ist es so weit. Den Anfang macht Thomas Fartmann mit einem Impulsvortrag zu Biodiversität in Mitteleuropa und einer anschließenden Diskussion der Zuschauerfragen. Seien auch Sie dabei, lassen Sie ihre Fragen von Experten beantworten!

Um im Chat mit dabei zu sein, direkt zu YouTube wechseln.

Zur Bewerbung in sozialen Medien und auf dem klassischen Print-Weg hat uns die Stabsstelle Kommunikation und Marketing der Universität Osnabrück unter die Arme gegriffen. Die Videos werden im Studio des VirtUOS der Universität Osnabrück produziert, und der (CO2-neutrale) Druck der Handzettel wurde uns durch eine Förderung der Sparkassen-Stiftung Osnabrück möglich. Danke dafür und Danke auch an die Referent*innen für ihre ehrenamtliche Arbeit sowie die zahlreichen Helfer*innen, die diese Vortragsreihe mit bewerben!

Wenn Sie keinen Vortrag verpassen möchten, können Sie sich von uns auch erinnern lassen:

Wenn Sie hier Ihre Adresse eintragen und dann auf "Erinnerung einschalten" klicken, werden wir Sie in eine Mailingliste eintragen. Sie können diese Eintragung jederzeit widerrufen. Wir werden Ihnen über diese Mailingliste ausschließlich zu jedem Vortrag der Vortragsreihe einen Tag vorab eine E-Mail schicken, sowie wenn sich an den Vortragsterminen etwas ändert (z.B. im Krankheitsfall). Ihre Adresse wird nur auf einem Server des Rechenzentrums der Universität Osnabrück gespeichert, nur für die Dauer der Eintragung.
Diese Anrede verwenden wir in den E-Mails. Sie können dieses Feld auch einfach leer lassen.
Poster zur Vortragsreihe "Klimawandel und Klimaschutz" im Wintersemester 2020 an Universität und Hochschule Osnabrück
Klicken Sie auf die Bilder für die PDF-Version

Kein Grad Weiter 2020

Wir waren auf der Demonstration am 25. September mit unserem Info-Material an einem Stand vertreten und haben diesen Flyer verteilt bevor wir mit unserem Banner auf der Demonstration mitgelaufen sind:

(Klick auf Bilder zum Vergrößern oder hier als PDF herunterladen)

Unser Mitglied Dr. Carola Meyer hat eine Rede gehalten:

Schön, wieder hier zu sein, schön, Euch wiederzusehen! Ich durfte schon letztes Jahr für Scientists for Future hier sprechen. Damals musste ich uns noch vorstellen. Ich glaube, heute brauche ich das nicht mehr zu machen. Wir sind die, die sagen, dass Ihr Recht habt und über den Klimawandel informieren, seine Folgen und was man dagegen tun kann. Wir tun das bundesweit, aber auch hier mit unserer Regionalgruppe in Osnabrück. Hier haben wir dazu eine Vortragsreihe „Klimawandel und Klimaschutz“ ins Leben gerufen, die aber leider im letzten halben Jahr coronabedingt ausfallen musste. Nun haben wir uns digital aufgestellt und machen weiter ab dem 4. November und streamen live über den YouTube Kanal der
Universität.

Corona – in letzter Zeit hört man häufiger, dass die Coronakrise und die Klimakrise mit einander verglichen werden. In manchen Punkten mag das auch korrekt sein. Persönlich mag ich diesen Vergleich aber nicht, denn an 2 wesentlichen Punkten ist er falsch. Bei Corona galt und gilt „flatten the curve“, d.h. die Zahl der Neuinfektionen wird nach einem Anstieg wieder sinken. Zudem wird es irgendwann keine nennenswerten Neuinfektionen mehr geben: im besten Fall durch einen Impfstoff, im schlimmsten Fall durch Herdenimmunität. Dies gilt für die Klimakrise keineswegs. Selbst, wenn wir es schaffen, die Erderhitzung auf 1.5 Grad zu begrenzen, wird es danach nicht wieder kälter. Jedenfalls nicht für viele tausend Jahre. Es gibt auch anders als bei Corona kein exponentielles Wachstum. Es ist im Gegenteil noch schlimmer. Beim Klima handelt es sich um ein metastabiles System. Es gibt Kipppunkte und wenn diese erreicht werden, dann wird es einfach immer wärmer, selbst wenn wir aufhören Treibhausgase zu emittieren. Es wird dann so heiß, dass wir nicht wissen, wie das Leben auf der Erde aussehen kann.

Dabei gibt es schon erste Anzeichen dafür, dass wir diese Kipppunkte erreichen: Die Brände in Kalifornien und in der Tundra. Gerade die in der Tundra führen zum Auftauen des Permafrostbodens und setzen dabei Methan frei, ein Treibhausgas, das um ein Vielfaches potenter ist als CO2. Die Kolleginnen und Kollegen vom Alfred-Wegner Insitut, die gerade auf der Polarstern sind, haben den Nordpol deutlich schneller erreicht als erwartet. Auch das ist keine gute Nachricht, bedeutet es doch, dass das Eis der Arktis stark zurückgeht. Viel schneller als erwartet. Wir müssen alles tun, um zu vermeiden, dass wir diese Kipppunkte erreichen. Und das bedeutet, so schnell wie möglich die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Um das zu erreichen, brauchen wir eine große gesellschaftliche Wende. Und wir brauchen nicht eine Wende, wir brauchen viele Wenden: Wir brauchen die Energiewende, die Wärmewende, die Agrarwende, die Mobilitätswende, die Finanzwende, und vermutlich noch viele mehr. Und ich weiß, Ihr habt das Gefühl, in den letzten zwei Jahren nichts erreicht zu haben. Aber das stimmt nicht! Zum einen schärft die Politik gerade ihre ungenügenden Ziele nach – in der EU und auch in Deutschland. Und auch wenn das noch nicht reicht und sich auch noch nicht in Gesetzen wiederfindet, so fängt sich doch etwas zu bewegen an. Und das Dank Euch! Und Kolleginnen und Kollegen aus den Sozialwissenschaften und der Psychologie sagen, wir stehen an einem anderen Kipppunkt, einem sozialen, einem gesellschaftlichen Kipppunkt. Dies ist ein Kipppunkt, den müssen wir erreichen, und deswegen demonstrieren wir heute hier mit Euch! Das ist wie ein Stein der auf einem Berg liegt, wenn der einmal ins Rollen kommt, dann gibt es kein Halten mehr. Das wissen auch die Kräfte, die dagegen stehen. Deswegen arbeiten die so vehement, denn auch sie wissen, dass der Stein schon wackelt. Und wenn wir noch ein bisschen weiter drücken, wenn Ihr noch weiter macht, dann rollt er hinab ein eine andere Zukunft. Und in dieser Zukunft sehe ich z.B. wie in Osnabrück alle Dächer mit Solarzellen bestückt sind und die Stadt ihren gesamten Strombedarf durch Photovoltaik deckt. Die Rahmenbedingungen dafür sind noch nicht optimal. Genauso wenig für die Nutzung von Agrarphotovoltaik. Denn noch ist nicht vorgesehen, das Flächen gleichzeitig unterschiedlich genutzt werden können: für Landwirtschaft und zu Stromerzeugung.

Dafür, dass die Rahmenbedingungen für die Wende besser werden, demonstrieren wir. Denn die Erde darf sich nicht noch ein Grad wärmer werden. Der Stein wackelt, heute geben wir ihm einen weiteren Schubs. Dafür stehen wir neben Euch und gehen mit Euch!

In diesem Sinne: Kein Grad weiter!

Dr. Carola Meyer, 25.9.2020 im Schlossgarten Osnabrück

Start in den Winter 2020

Nachdem wir beim Basislager Piesberg die Möglichkeit hatten, uns draußen und mit Abstand wieder persönlich zu treffen, haben wir die Planungen für den Winter wieder aufgenommen.

So werden Sie bald hier die digitalisierte Fassung der Ausstellung „Re-Use“ unseres Mitglieds Roger Dietrich zu sehen bekommen.

Wir werden auf der Demonstration am 25.9. anwesend sein (mit Mund-Nasen-Schutz UND Abstand). Sie erkennen uns an einem Button „Scientists for Future“ mit den bekannten „warming stripes“ in blau und rot.

Im Wintersemester, beginnend im November 2020, werden wir auch endlich die beliebte Vortragsreihe „Klimawandel und Klimaschutz“ wieder aufleben lassen – diesmal digital, auf YouTube. Näheres erfahren Sie bald auf dieser Seite.

SOS Kongress und Ausblick Frühjahr 2020

Anfang Juni, 5.6. und 6.6. fand der Scientist for Future Kongreß als S4F-Online-Symposium (SOS) digital statt. Aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Im Portal wissenschaftskommunikation.de ist ein Interview veröffentlicht, das die Wissenschaftsjournalistin Rebecca Winkels mit Laura Herzog aus unserer Regionalgruppe geführt hat. Laura hat den Kongreß mit organisiert.

Wir hatten bis zu 200 Menschen in den unterschiedlichen Sitzungen und selbst am Samstagnachmittag waren noch 70 Personen mit dabei. Auch die Moderation hat sehr gut geklappt und daher bin ich sehr zufrieden damit, wie es abgelaufen ist.

Laura Herzog

Hier geht’s zum ganzen Interview.

Der Kongreß ist vorbei, aber später wird es teilweise noch Mitschnitte der Sessions zum Anschauen geben – Links dann wahrscheinlich auf der Kongreß-Website.

In der Regionalgruppe Osnabrück sind wir vom SOS inspiriert und werden in Zukunft weiter den Austausch mit anderen Regionalgruppen suchen – für die Weiterentwicklung unserer Formate, Aktionen und neue Ideen zur Wissenschaftskommunikation.

Dabei können wir natürlich auch Hilfe gebrauchen. Wer sich bisher dachte „Scientists for Future – was machen die, was ist das, hat das etwas mit mir zu tun?“ ist herzlich eingeladen, zu unseren Treffen zu kommen (z.Zt. digital) und natürlich, sich auf unserer Website umzuschauen.

Klima und Corona

Wir haben gemeinsam als Regionalgruppe von S4F ein paar Gedanken zu Klima und Corona zusammengetragen:

Im Zeitraffer – aus der Coronakrise für die Klimakrise lernen

Die Covid-19 Pandemie hat uns in eine Situation katapultiert, die wir uns vor Kurzem so nie hätten vorstellen können: Das Virus breitet sich in rasender Geschwindigkeit um den gesamten Globus aus, das öffentliche Leben ist teilweise zum Stillstand gekommen, die Gesundheits-, Wirtschafts- und Finanzsysteme der Staaten sind extremem Stress ausgesetzt. Während die Jungen weitestgehend vor dem Virus gefeit sind, setzt es den Älteren und gesundheitlich Vorbelasteten umso stärker zu. 

In dieser unübersichtlichen Situation, in der niemand genau vorhersagen kann, was in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten passieren mag, versuchen die Menschen, die Coronakrise einzuordnen. Vor allem werden gerade Parallelen zur Klimakrise gezogen. Doch sind diese zulässig, sind sie überzeugend? Die Philosophen Eric Schliesser und Eric Winsberg bezweifeln das: während die Datenlage beim Coronavirus noch sehr unzureichend ist, Forschungsergebnisse noch nicht streng geprüft sind und Forscher*innen verschiedener Disziplinen noch nicht Zeit genug hatten, sich auszutauschen, ist die Klimaforschung eine reife, multi-disziplinäre und seit langem etablierte Wissenschaft. Beide zu vergleichen sei unzulässig. Auch Bernhard Pötter lehnt in seinem Kommentar Anfang April in der taz diesen Vergleich ab: gegen Corona werde es vielleicht schon in einem Jahr eine Impfung bzw. ein Medikament geben – es gebe jedoch „Keine Impfung gegen CO2“.

Doch was ist mit inhaltlichen Überscheidungen? Volker Quaschning von der HTW Berlin sieht Parallelen bei den Kipppunkten: Sowohl bei Corona als auch beim Klima geltees, die Systeme nicht an Kipppunkte herankommen zu lassen, nach denen das Gesamtsystem sich radikal ändert und sich nicht mehr in seinen vorherigen Zustand zurückversetzen wird. Die radikalen Maßnahmen, die die Regierungen Ihren Bürger*innen zurzeit zumuten, dienen einzig dem Zweck, das Gemeinwesen – insbesondere das Gesundheits- und dann das Wirtschaftssystem – nicht kollabieren zu lassen. Vieles spricht dafür, dass dies bei der Coronakrise im Laufe der nächsten Wochen, Monate und Jahre gelingen wird.  

Exponentielles Wachstum verstehen

Die Zeitskalen, auf denen sich die Corona- und die Klimakrise abspielen, sind sehr unterschiedlich – doch gerade darin liegt die Chance, aus der Coronakrise für die Klimakrise zu lernen: breitet sich das Virus vor unseren Augen innerhalb von Tagen und Wochen exponentiell aus, heizt sich das Klima innerhalb von Jahrzehnten bis Jahrhunderten auf. Marie-Luise Beck schreibt in ihrer DKK-Kolumne „Zur Sache“ zurecht, dass Menschen gewohnt sind, linear zu denken, die physikalischen Parameter jedoch nicht-linear ansteigen. Jetzt in der Coronakrise erfahren wir am eigenen Leib, was nicht-lineares, exponentielles Wachstum ist.  Die zeitliche Entwicklung der Coronakrise zeigt uns die der Klimakrise gleichsam im Zeitraffer. So können wir unser gegenwärtiges Erleben in unserer Vorstellung auf die Klimakrise übertragen. Volker Quaschning weist darauf hin, dass beherztes, schnelles Eingreifen und gute Kommunikation der notwendigen Verhaltensmaßnahmen die exponentielle Ausbreitung des Virus stoppen kann – allerdings unter Aufbietung immenser Summen. Viel weniger Geld müsste dagegen in den Klimaschutz investiert werden – wenn man es nur rechtzeitig, d.h. jetzt, tut.

Ähnliche Lösungen für beide Krisen

Die Anstrengungen zum Klimaschutz und zum Schutz vor Corona stehen dabei nur oberflächlich miteinander in Konkurrenz, wie Stefan Schmitt in der ZEIT analysiert, sondern lassen sich vielmehr miteinander verschränken. Denn die Lösungen für beide Krisen ähneln sich: Sie heißen: nachhaltiges Wirtschaften und Förderung lokaler, regionaler Produktionsprozesse. Was gut ist gegen Corona ist auch gut für das Klima: weniger fliegen, mehr Video-Konferenzen, weniger rauschhafter Konsum, mehr Sorgfalt im Umgang mit lebenswichtigen Ressourcen. Dann werden, nach Marie-Luise Beck, unsere Gesellschaft und unsere Ökologie widerstandsfähiger gegenüber globalen Ereignissen wie Pandemien und Klimaveränderungen sein. 

So richtig es ist, wenn Stefan Schmitt eine nur kurzfristige Einsparung von CO2 durch Corona erwartet und vor einem umso heftigeren Bumerang- Effekt danach warnt. So richtig es auch ist, der Verlockung zu widerstehen vorschnell von einem Gewinn für das Klima durch Corona zu sprechen – so zeigen doch die Bilder vom blauen Himmel über Wuhan, in welche Richtung wir fortschreiten wollen: diesen besseren Zustand der Umwelt, der vor kurzem kaum denkbar war, wollen wir dauerhaft herstellen und erhalten – allerdings nicht durch das fatale Wirken eines blindwütigen Virus, sondern durch kollektive Einsicht, vorausschauendes Planen, das beherzte Ergreifen von geeigneten Maßnahmen und vor allem Solidarität: mit den Ärmsten und sozial Schwachen, die die Corona-Pandemie sowie die Klimakrise am stärksten trifft, und zwischen den Generationen. Wie Volker Quaschning es ausdrückt: in der Coronakrise sind die Jungen solidarisch mit den Älteren – in der Klimakrise die Älteren mit den Jüngeren. 

Zukunftsfähiger Wandel

Daher sollten wir die Coronakrise und die Klimakrise nicht gegeneinander ausspielen, sondern sie als zwei Seiten derselben Medaille betrachten. Die Eindämmung des Virus steht jetzt im Vordergrund – währendwir hartnäckig und besonnen die Klimaziele weiterverfolgen. Anstatt fieberhaft nur daran zu denken, nach der Coronakrise wieder „business as usual“ zu machen und die Wirtschaft wieder „hochzufahren“, lasst uns wagen uns eine Welt mit weniger exponentiellem Wachstum – von Viren, Gütern und CO2 – und ohne soziale Spaltung vorzustellen. Das ist es nämlich, was Eugen Ruge in der ZEIT als das Gemeinsame von Corona, Kapitalismus und Klimawandel analysiert. Eine solche Welt wäre allemal besser vorbereitet auf kommende globale Herausforderungen. Die Energie dafür können wir aus der Kraft, die die gegenwärtige Coronakrise freisetzt, nehmen, rät uns Rebecca Solnit in ihrem Artikel im Guardian. Gerade entwickele sich nämlich ein neues Bewusstsein, wie jede*r von uns mit dem großen Ganzen zusammen- und von ihm abhängt. Dieses Bewusstsein kann uns darin bestärken, sinnvolle Maßnahmen für das Klima zu ergreifen, da wir gerade lernen, dass plötzlicher und tiefgreifender Wandel möglich ist. Lasst uns diese Fähigkeit zum Wandel nutzen, um an einer besseren Zukunft mitzubauen.

Quellen [vom 15/04/2020]:

Beck, Marie-Luise: Kolumne “Zur Sache“: https://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/ueber-uns/positionen/kolumne-zur-sache.html?expand=5655&cHash=5bbed97a78f84a8c0513010be5023e31

Pötter, Bernhard: Keine Impfung gegen CO2. Kommentar in der taz vom 1. 4. 2020: https://taz.de/Corona-und-Klimaschutz/!5672802/

Quaschning, Volker: https://www.youtube.com/watch?v=6V-C5q4VxEI

Ruge, Eugen. Unser schicker Kapitalismus mit tödlichem Antlitz. ZEIT online vom 7. April, 2000. https://www.zeit.de/kultur/2020-04/globalisierung-china-coronavirus-eugen-ruge

Schliesser, Eric, & Winsberg, Eric. Climate and coronavirus: the science is not the same. The Statesman. Economy, 23 March 2020 https://www.newstatesman.com/politics/economy/2020/03/climate-coronavirus-science-experts-data-sceptics 

Schmitt, Stefan: Flüchtiger Effekt. ZEIT, Wissen I, 26. März 2020, S. 31: https://www.zeit.de/2020/14/emissionen-corona-krise-klimaschutz-treibhausgase-co2

Solnit, Rebecca. ‘The impossible has already happened’: what coronavirus can teach us about hope. The Guardian, Tue 7 Apr 2020: https://www.theguardian.com

Autor*innen: Regionalgruppe Scientists for Future Osnabrück

Ringvorlesung SoSe 2020 startet digital

Unsere Ringvorlesung Grundlagen und Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung, die wir mit der Profillinie Mensch-Umwelt-Netzwerke der Universität Osnabrück organisiert haben, startet am Montag den 20. April. Den ersten Vortrag hält Prof. Joachim Härtling aus der Geografie, der eine Einführung in Nachhaltige Entwicklung und die Sustainable Development Goals gibt. Danach geht es dann im Plan weiter:

Vorträge und Termine der Ringvorlesung "Nachhaltige Entwicklung"
Inhalt der Ringvorlesung „Grundlagen und Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung“

Vortragsreihe im Wintersemester 2020

Unsere Vortragsreihe „Klimawandel und Klimaschutz“ wird nun erst im Wintersemester wieder stattfinden. Sars-CoV-2, allgemein als „Corona“ bekannt, macht auch uns hier einen Strich durch die Rechnung. Da Präsenzveranstaltungen weiterhin abgesagt bleiben, uns aber die Diskussion mit dem Publikum sehr wichtig ist, haben wir alle bisher geplanten Vorträge ins Wintersemester verlegt.

Als kleinen Ersatz werden wir im Laufe des Semesters dafür Vorträge unserer Ringvorlesung „Nachhaltige Entwicklung“ auf diesen Seiten zur Verfügung stellen. Denn Klimaschutz ist ohne eine nachhaltige Entwicklung nicht möglich.

Nachhaltigkeit bezieht ökologische, soziale und ökonomische Aspekte mit ein:

Developpement durable de

Wir sehen die Notwendigkeit zu einer nachhaltigen Entwicklung als zentrale gesellschaftliche Herausforderung unserer Zeit an. Es ist ein Thema, das Menschen jeder Fach- und Bildungsrichtung angeht. Deshalb möchten wir mit dieser Veranstaltung ein möglichst breites Publikum aus Reihen der Studierenden, aber auch Schüler*innen und die breite Öffentlichkeit ansprechen. 

Das Thema »Nachhaltige Entwicklung« ist ein unglaublich diverses, das sich über eine Vielzahl von Disziplinen erstreckt. Von naturwissenschaftlichen Analysen des Klimawandels oder des Rückgangs der Biodiversität, über philosophische und historische Betrachtungen, bis hin zu technologischen, gesellschaftlichen oder psychologischen Lösungsansätzen. Diese Veranstaltung versucht einen Großteil dieser Fülle an Aspekten abzubilden indem zu jedem Thema andere Fachwissenschaftler*innen der Osnabrücker Hochschulen eine Vorlesung anbieten. 

April-Vorträge 2020 verschoben

Wir haben für unsere Vortragsreihe „Klimawandel und Klimaschutz“ die April-Vorträge verschoben. Sie werden im Wintersemester nachgeholt. Die Stadt Osnabrück hat alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt.

Ein leerer Hörsaal
Die Uni setzt die Präsenzveranstaltungen im April 2020 aus. Die April-Vorträge der Vortragsreihe „Klimawandel und Klimaschutz“ werden im Wintersemester nachgeholt.

Auch die Uni hat alle Präsenzveranstaltungen wegen des grassierenden Corona-Virus bis zum 1. Mai ausgesetzt. Wir beobachten die Lage weiter. In ein paar Wochen entscheiden wir dann wie es mit der Vortragsreihe im Sommersemester weitergeht. Bei Langeweile zu Hause empfehlen wir die Vortrags-Aufzeichnungen der letzten beiden Semester anzuschauen.

Wir haben die Möglichkeit, die Vorträge auch ohne Publikum aufzuzeichnen. Damit entfiele natürlich dann die Möglichkeit zur Diskussion. Andererseits hält der Klimawandel auch nicht inne. Schreibt uns gerne, was Ihr besser fändet: Aufzeichnen oder Verschieben?

E-Mail: s4f-osnabrueck [ÄTT] uni-osnabrueck.de
(damit es ankommt: bitte statt dem [ÄTT] den Klammeraffen @ verwenden)

Vortrag Prof. Menzel-Riedl am 12.02.2020!

Wir haben eine Programmänderung in unserer Vortragsreihe:

Der Vortrag von Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl wird auf den 12.02.2020 verschoben und findet dann im Gebäude 15 (Seminarstr. 20), Raum E10 von 19-21 h statt.

Am 29.01. trug zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort statt dessen Herr Prof. Dr. Victor Smetacek vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung vor über „Möglichkeiten zur Nutzung der Ozeane für Nahrungserzeugung und CO2-Entfernung“.